Gemeinschaftsverpflegung
Verpflegung in stationären Senioreneinrichtungen

Gerade im Alter kann die Ernährung einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit ausüben und damit das Wohlbefinden und die Lebensqualität fördern.

Beim Thema Verpflegung in stationären Einrichtungen tauchen immer wieder spezielle Frage- und Problemstellungen auf. Wir bieten Ihnen hierzu Veranstaltungen an, die sich an Küchenleiter und Verpflegungsverantwortliche von stationären Senioreneinrichtungen sowie Heim- und Pflegedienstleiter richten.

Diabetes

Workshop Ernährungstherapie bei Typ-2-Diabetes – Is(s)t im Alter alles anders?

Kohlrabi-Möhren-Apfel-Salat auf Teller

© manyakotic - stock.adobe.com

Im Diabetes-Workshop erläutert Diätologe und Diabetesberater Helmut Nussbaumer die aktuellen Ernährungsempfehlungen für ältere Typ-2-Diabetiker. Er referiert über die Flüssigkeitsversorgung des Diabetikers und nimmt Stellung zu altertümlichen Verboten. Ebenso gibt der Referent umfassend Auskunft über Wechselwirkungen von gängigen Diabetesmedikamenten und verzehrten Lebensmitteln.
Im Praxisteil des Workshops stellt Helmut Nussbaumer Fallbeispiele vor, geht auf eine diabetesfreundliche Speiseplangestaltung ein und zeigt Möglichkeiten auf, süße und pikante Snacks ganz ohne blutzuckersteigernde Wirkung zu gestalten.
Bei der Herstellung der Zwischenmahlzeiten können die Teilnehmer dem Referenten über die Schulter schauen und es darf natürlich auch verkostet werden.
Mittwoch, 5. Februar 2020 • 14:00 Uhr bis 17:15 Uhr
Ernährungstherapie bei Typ-2-DiabetesDie Veranstaltung ist kostenfrei. Zielgruppe: Küchenleiter, hauswirtschaftliche Fachkräfte und Pflegefachkräfte in stationären Einrichtungen
VeranstaltungsortLandvolkshochschule Niederalteich

Workshop - Verpflegung bei Demenz

Neue Aspekte bei der Verpflegung demenziell erkrankter Bewohner

Faltige Hände liegen in jungen Händen

© Africa-Studio - fotolia.com

Im Workshop am 21. November 2019 in Abensberg berichtete die Leiterin des Magdalenum Demenzzentrums Margarethenthann über das fortschritlliche Konzept ihrer Einrichtung. "Wir müssen maximal flexibel sein", mit diesen Worten der Referentin ist das praxisnahe und zum Teil unkonventionelle Verpflegungskonzept der Spezialeinrichtung für Demenzerkrankte treffend beschrieben. Von der Auswahl der Gerichte mithilfe von Bildern über die richtige Essatmosphäre in den Wohn- und Esszimmern bis zur Umsetzung von Finger food und "eat bei walking" - Frau Kunstmann erklärte sehr anschaulich die Herausforderungen, die sich bei der Demenzerkrankung für die Verpflegung ergeben und wie man diesen wirklungsvoll begegnen kann.
Sabine Teubert-Knefely von der Fachstelle für Qualität und Aufsicht am Landratsamt Straubing-Bogen sprach über die Schwierigkeiten, die sich bei der alltäglichen Versorgung demeziell erkrankter Bewohner häufig zeigen und ihr bei den Begehungen der Einrichtungen immer wieder auffallen. Die Referentin nahm die Zuhörer mit geschlossenen Augen mit auf eine Fantasiereise. Sie gab eine Beschreibung eines - aus Sicht der FQA - optimalen Aufenthaltsraumes in einer stationären Einrichtung während des Mittagessens.

Den Abschluss des Workshops bildete das Referat von Heidi Gegenfurtner vom Fachzentrum. Dabei stellte sie die Chancen und Anreize für das Verpflegungsmanagement dar, die sich aus dem neuen MDK-Prüfkonzept ergeben.

Mangelernährung

Workshop Seniorenverpflegung - Mangelernährung im Alter

"Richtig Verpflegen bei drohender oder bestehender Mangelernährung", war das Thema eines fachübergreifenden Workshops im Juli 2019 in Straubing. 35 Fachkräfte aus Küche, Pflege und Hauswirtschaft von Altenpflegeeinrichtungen in ganz Niederbayern nahmen teil.
Heidi Gegenfurtner vom Fachzentrum Ernährung/Gemeinschaftsverpflegung informierte über Ursachen und Folgen der Mangelernährung im Alter.
Sabine Teubert-Knefely und Beate Stöckl von den Fachstellen für Pflege- und Behinderteneinrichtungen - Qualitätsentwicklung und Aufsicht (frühere Heimaufsicht) des Landkreises und der Stadt Straubing berichteten über ihre Erfahrungen, über positive Ansätze einer gelungenen Versorgung von mangelernährten Bewohnern in den Einrichtungen und auch über notwendige Verbesserungen in diesem Bereich.
Vorschläge erarbeitet
Die Teilnehmer erarbeiteten am Beispiel von vier Bewohnern Vorschläge, um deren Verpflegung zu verbessern. Vom nötigen Zahnarztbesuch über Mobilisierung des Bewohners und Spezialbesteck bis hin zur gebundenen Suppe am Abend reichten die Verbesserungen – die verschiedenen Berufe der Teilnehmer spiegelten die Breite der Vorschläge wider.

Dysphagie

Workshop Seniorenverpflegung - Essen und Trinken bei Kau- und Schluckbeschwerden

Fleisch mit Kartoffelpüree und Gemüse
Die Dysphagie als schwerwiegende Kau- und Schluckstörung spielt in stationären Senioreneinrichtungen und auch in Krankenhäusern eine immer größere Rolle. Fachkräfte der Geriatrie sowie Logopäden klären in diesem Workshop praxisbezogen über Ursache, Diagnose und Therapie von Schluckstörungen auf.
Anschließend werden in Praxisforen therapeutische Maßnahmen und Hilfestellungen für betroffene Bewohner und Patienten besprochen. Ebenso wird gezeigt, wie in einer Einrichtungsküche geeignete Speisen für schluckgestörte Personen aus gängigen Lebensmitteln produziert werden können.

Speiseplanung

Speiseplanung für Senioren – ein Spagat im Küchenalltag

Seniorin und Koch sprechen über ausgebreiteten Speiseplan
Wenn Sie Wert legen auf eine gesundheitsförderliche und schmackhafte Verpflegung und gerne Ihren Speiseplan optimieren möchten, können Sie bei dieser Veranstaltung kritische Punkte an Ihrem Speiseplan erkennen und neue Ideen einbinden. Da die Nachfrage nach Mittagsverpflegung für Kindertageseinrichtungen weiter zunimmt, kochen immer mehr Senioreneinrichtungen auch für Kinder. Daher wurde der Workshop zur Speiseplanung neu konzipiert und speziell auf die Fragestellung zugeschnitten, welche Veränderungen des Speiseplanes nötig sind, um auch für Kinder ein adäquates und akzeptiertes Angebot bereit zu stellen. Im Workshop werden Checklisten zur Speiseplanbewertung für die verschiedenen Altersgruppen vorgestellt und deren praktische Umsetzung besprochen. Abgerundet wird das Angebot durch den Praxisbericht eines Kochs aus einer Gesundheitseinrichtung, der langjährig als Caterer für Kitas tätig ist.

Kontakt

Ansprechpartnerinnen

Heidi Gegenfurtner
AELF Landshut
Klötzlmüllerstraße 3
84034 Landshut
Telefon: 0871 603-1305
Fax: 0871 603-1999
E-Mail: poststelle@aelf-la.bayern.de
Monika Rothbächer
AELF Landshut
Klötzlmüllerstraße 3
84034 Landshut
Telefon: 0871 603-1311
Fax: 0871 603-1999
E-Mail: poststelle@aelf-la.bayern.de