Unsere Region

Unser Dienstgebiet umfasst den Landkreis und die Stadt Landshut mit einer Flächenausdehnung von insgesamt 1.348 km². In den 35 Städten und Gemeinden leben insgesamt rund 231.102 Menschen.

Der Landkreis Landshut ist geologisch ein Teil des Tertiären Hügellandes Südbayerns mit besten Ertragsbedingungen für die Landwirtschaft. Mit 31.000 Hektar Waldfläche und 89.344 Hektar landwirtschaftlicher Fläche sind 74 % Prozent der Fläche land- und forstwirtschaftlich genutzt.

Landwirtschaft

Flächennutzung in Stadt und Landkreis LandshutZoombild vorhanden

Flächennutzung in Stadt und Landkreis Landshut

Unsere Region prägen 2.596 landwirtschaftliche Betriebe. Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei rund 34 Hektar. Im Amtsbereich arbeiten 1.408 landwirtschaftliche Betriebe im Nebenerwerb, das sind 54 %.
Die gesamte landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF) beträgt 89.344 Hektar. Davon sind 76.723 Hektar Ackerfläche und 10.299 Hektar Dauergrünland.

Tierische Erzeugung

Im Norden des Landkreises ist die Schweinemast, im Süden verstärkt die Milchviehhaltung, Bullenmast und Hähnchenmast angesiedelt. Im Landkreis Landshut befinden sich 24 Tierhalter mit mehr als 80 Kühen und 85 Tierhalter mit mehr als 1.000 Mastschweinen. 

Quelle: Mehrfachantrag 2019
TierartBetriebeTiere
Kühe49416857
Prod. Kalbinnen5999 087
Mastbullen51024983
Zuchtschweine20718562
Mastschweine*517239837
Mutterschafe1154 686
Pferde2162 004
Legehennen*548147 203
Masthähnchen*79687 823
Viehbesatz (GV/ha)1,22 
*Der tatsächliche Tierbestand im Landkreis Landshut weicht z.B. wegen nicht erfasster Kommanditgesellschaften von diesen Angaben ab.

Forstwirtschaft

Die Stadt- bzw. Landkreisfläche ist mit rund 31.000 Hektar zu 22 Prozent bewaldet. 85 Prozent des Waldes sind in der Hand von rund 8.500 Waldbesitzern. Die übrige Waldfläche teilt sich in Staats- und Körperschaftswald auf. Alle Nadelbaumarten zusammen haben einen Anteil von 75 Prozent, wobei die Fichte dominiert. Die Laubhölzer machen ein Viertel des Waldes aus, Tendenz zunehmend.
Der Holzzuwachs beträgt im Jahr ca. 15 Kubikmeter (m³) je Hektar. Im gesamten Landkreis ist das ca. 1 m³ pro Minute.
Der Waldumbau hin zu mehr klimaresistenten Baumarten ist die größte Herausforderung für die hiesigen Waldbesitzer.

Gartenbau

Marktstand mit Tomaten, Rettich, Radieschen, Gurken, Lauch
Die Abteilung Gartenbau am AELF Landshut ist zuständig für die fachkompetente Beratung von Gartenbaubetrieben in 17 Landkreisen aus den Regierungsbezirken Niederbayern und Oberbayern (Ost). Die Gärtner bewirtschaften dabei eine Freilandfläche von fast 9.000 ha und beschäftigen über 15.000 Mitarbeiter.
Schwerpunkte in der Beratung sind die Bereiche Betriebsentwicklung und Markt sowie die Berufsaus- und Fortbildung im Gartenbau. Als Kompetenzzentrum für den Freilandgemüsebau haben die Versuchsergebnisse aus Landshut eine bayernweite Leitfunktion inne, für den Industriegemüsebau sogar für ganz Deutschland. In der Summe übernimmt das Gartenbauzentrum die Beratung für ca. 2.500 Betriebe im Dienstgebiet.

Erneuerbare Energien - Bioenergie

Die Nutzung erneuerbarer Energien spielt eine besondere Rolle. Derzeit sind 66 Biogasanlagen mit einer installierten elektrischen Leistung von 29 Megawatt (MW) am Netz. Sie decken etwa 14,5 Prozent des elektrischen Energiebedarfs der Stadt und des Landkreises Landshut.

LEADER

LEADER: Förderung für den ländlichen Raum

Leader Logo

Das Förderprogramm LEADER ist auf die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt ganzer Regionen ausgerichtet. Zentrale Elemente sind Innovation, Vernetzung, Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung. LEADER-Koordinatoren unterstützen Lokale Aktionsgruppen. 

LEADER in Niederbayern - AELF Regen Externer Link

Aus der Region

Spezialitäten aus der Region

Detailansicht Hopfen

Einige Sonderkulturen machen unsere Region einzigartig: Im Nordwesten mündet das Hopfenanbaugebiet Holledau, wo 68 Hopfenbauern auf 1.300 Hektar das "grüne Gold" anbauen. Im Frühjahr freut man sich auf Spargel aus dem Isartal (11 Hektar). Im Sommer bieten Gemüsebauern dort auf 42 Hektar Erdbeeren zum Selberpflücken an. 

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Erwerbskombination

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Regionale Anbieter

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Agrarbericht 2018

Zahlen und Fakten zur Land- und Forstwirtschaft, der Agrar- und Forstpolitik sowie der Ernährung

Wettbewerb

  • Logo und Schriftzug "Unser Dorf hat Zukunft. Unser Dorf soll schöner werden"